Der HDPZ sucht nach Geschichtszeugen


Wir suchen nach Zeugen der Geschichte – Peronen, die aufgrund ihres Alters, der ausgeübten Funktionen oder gesellschaftlichen Engagements an wichtigen oder interessanten Ereignissen teilgenommen oder solche beobachtet haben.

  • Wir legen großen Wert auf Berichte von Personen, die sich an die Vorkriegszeit erinnern können. Jegliche Informationen aus dieser Zeit sind für uns von großem Interesse – von Lebensbedingungen, Charakteristik der damaligen lokalen Institutionen, Organisationen, Unternehmen bis hin zur Atmosphäre des politischen Lebens. Äußerst wertvoll für uns wären Zeugnisse von Personen die sich an die Zeit des Zweiten Weltkrieges, insbesondere das schwierige Jahr 1945 erinnern können.

  • Sehr interessant für uns werden auch die Erinnerungen der Nachkriegszeit. Wie suchen Personen, die auf interessante Art und Weise über die Beziehungen der einheimischen und zugewanderten Bewohner der Region, den Einschränkungen welche aus der sog. Politik der Entdeutschung resultiert sind (Beseitigung von Spuren der deutschen Kultur, Verbote der Nutzung der deutschen Sprache, Zwangsänderungen von Vor- und Nachnamen), über den Charakter der Kontaktaufnahme mit den Verwandten in Deutschland (Kontrolle der Briefe und Postsendungen, Schwierigkeiten beim Erlangen der Erlaubnis für die Ausreise, Eindrücke der gegenseitigen Besuche) berichten können. Wir würden gerne in Kontakt mit ehemaligen Einwohnern Schlesiens treten, die sich für die Emigration nach Deutschland entschieden haben. Diese Personen würden wir gerne nach den Umständen und den Beweggründen für die Emigration, und den späteren Kontakten zur Verwandten und Bekannten in Polen befragen.

  • Als sehr wichtig für unser Projekt betrachten wir Berichte von Personen, die sich nach 1945 aktiv in die gesellschaftliche und organisatorische Tätigkeit eingebracht und z.B. Volkssportgruppen, Dorffrauenvereine, Freiwillige Feuerwehr, SKGDs gegründet haben. Wir möchten zur Animateuren des religiösen Lebens u.a. Organisatoren von Wallfahrten, Millenniumsgedenkfeiern im Jahr 1966 gelangen. Wertvolle Befragte wären Personen die die Realien des Lebens in den Nachkriegsjahren in Schlesien charakterisieren könnten und die das Wissen über die für die lokalen Gesellschaften wichtigen Ereignisse besitzen ( z.B. Naturkatastrophen, Bau eines gemeinnützigen Objektes, Besuch einer wichtigen Persönlichkeit, Kulturveranstaltung). In fast jeder Ortschaft fanden für die lokale Gesellschaft wichtige Ereignisse statt und diese möchten wir festhalten. Überall können wir Personen finden, deren Erlebnisse und Erfahrungen interessant sind und zudem den Beitrag in das Leben der Region darstellen.

Wir möchten auch einen „Zeitzeugen” einladen, der uns seine Geschichte erzählt, und uns die Möglichkeit gibt diese durch Jugendliche aus unserer Region aufzunehmen. Das Projekt „Archiv der erzählten Geschichte” basiert auf der Sammlung von Zeitzeugenberichten, die bis jetzt wenig bekannt waren, aber an wichtigen historischen Ereignissen teilgenommen haben. Die Berichte werden dann auf der Internetseite www.e-historie.pl. archiviert.

Wenn Du eine Person kennst, die mit uns ihre Erfahrungen teilen und über wichtige historische Ereignisse erzählen könnte, dann sende bitte an uns das ausgefüllte Formular auf elektronischem Weg bis zum 30. Dezember 2016.

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Izabela Waloszek
Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit
ul. 1 Maja 13/2
45-068 Opole
tel.: +48 77 402 51 05
iza.waloszek@haus.pl